Happy

Ich bin das erste Mal wirklich von der Plage meines Vaters befreit. Ich habe endlich nach über 2 ½ Jahren den Punkt erreicht an dem er mir egal ist. Ich habe an Weihnachten eine Nachricht von ihm bekommen, und es war mir egal. Es hat mich nicht runtergezogen, nicht traurig gemacht oder wie immer in ein Loch gezogen.  Er ist mir wirklich egal. Ich kann es nicht glauben ich bin ihn los, die emotionalen Qualen, das Leiden ich bin frei.

 

Es stimmt erst wirst du traurig, danach wütend, dann arrogant und irgendwann Eiskalt! Denn die Person geht dir auf gut deutsch „Am Arsch vorbei“!

Mein Leben in Amerika ist auch mittlerweile hammer. Ich liebe den Lifestyle. Es ist so relaxed, es interessiert niemanden was du an hast den jeder ist offen und freundlich.

Das High-School Leben ist auch Mega chillig denn das Jahr zählt null für mich.

Das erste Mal seit einer ganzen weile geht es mir gut. Ohne sorgen!

Natürlich vermisse ich meine Familie und meine Freunde, aber ich habe gar keine Zeit an sie zu denken weil ich so viel um die Ohren habe.

Außerdem werde ich im März für eine Woche mit einer Freundin aus South Carolina nach Las Vegas L.A. und Hollywood gehen. Ich freue mich so wahnsinnig darauf. Und danach sind es nur noch ein paar Monate und dann bin ich endlich 18, und in Deutschland. Dann kann ich machen und tun was ich möchte.

 

Ich bin endlich zu 100% glücklich.

28.12.15 05:10, kommentieren

Drowning

Ich habe das Gefühl zu ertrinken.

Ich ertrinke an meinem Kummer. Es ist so viel Zeit vergangen und es ist immer noch so schlimm wie am ersten Tag. Mein Erzeuger ist unglaublich. Er kümmert sich einen Dreck um mich, und das macht mich fertig. Ich bekomme es einfach nicht in den Kopf das ich ihm so egal bin. Ich werde von seiner Freundinn terrorisiert, gestalkt, angerufen. Das juckt ihn einfach nicht ich bekomme Nachrichten in denen steht das ich verrecken soll. Und er schaut weg. Wie wenn ich unsichtbar bin. Doch jetzt habe ich begriffen das ich für ihn Unsichtbar bin.

 

Ich habe endlich meinen Traum verwirklicht. Ich träume seit 6 Jahren für ein Jahr in Amerika zu leben. Ich habs geschafft, ich lebe jetzt schon seit 2 Monaten in New York. Es ist einfach unglaublich. Doch selbst das kann ich nicht in vollen Zügen genießen denn er macht alles kaputt. Er macht es kaputt indem er seine Freundinn nicht stoppt. Indem er mich behandelt wie ein Stück scheiße. Ich dachte der Abstand lässt mich den ganzen scheiß in Deutschland vergessen. Doch es klappt nicht. Es ist wie ein schwarzes Loch das mich überall wo ich bin einholt. Ich habe in meinem Leben schon so viel scheiße erlebt kann es nicht einfach mal ein Ende nehmen? Irgendwann kann es doch nur besser werden.

Doch jedes Mal wenn ich denke jetzt kann es nicht mehr schlimmer kommen, bekomme ich bewiesen, dass es noch schlimmer geht. Selbst hier. Ich habe hier schon so viel scheiße durch. Meine erste Gastfamilie war komplett am Arsch! Wir haben nur kaltes essen gegessen, und auch nur mit Händen gegessen, denn meine Gastmutter war zu faul das Besteck zu spülen. Sie war komplett Psycho. Die hat ihren tot kranken Vater geschlagen. Sie hat den 90-jährigen Mann den ganzen Tag hungern lassen. Doch dort bin ich gottseidank raus.

Meine neue Familie ist echt super nett. Aber das bringt mir leider nichts wenn ich noch immer von dem Fickschlitten meines Erzeugers terrorisiert werde.

 

Ich kann ihn nicht mehr Vater oder Papa nennen. Denn das Recht hat er sich schon lange verspielt!

1.11.15 00:11, kommentieren